Google 1.6 HTML Module (2)

Weise Worte:

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Einem gelang es,
er hob den Schleier der Göttin.

Aber was sah er?
- Wunder des Wunders -
sich selbst.

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Novalis


Yogananda

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Liebes Zwerchfell:

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Wiedergeburt
Herbert und Rita lieben sich über Alles und können kaum voneinander lassen.
Wann immer sich eine Gelegenheit ergibt landen sie miteinander im Bett.

Es vergehen die Jahre und der Tod kommt näher.
Rita schlägt vor: „Wer auch immer von uns zuerst stirbt - er soll versuchen
mit dem anderen Kontakt aufzunehmen und ihm sagen, wie es ist in der anderen Welt.“
„Gute Idee, das machen wir“ antwortet Herbert.

Herbert stirbt zuerst - und tatsächlich - nach wenigen Tagen hört Rita
so etwas wie eine Stimme in ihrem Kopf. „Bist Du das Herbert?“.
„Ja, ich bin‘s. Ich muss dir sagen es ist fantastisch hier.
Sex von morgens bis abends - und auch nachts hört es nicht auf!“.

„Oh, wie wunderbar“ antwortet Rita,
„ganz sicher bist du in den Himmel gekommen!“
„Himmel, wieso Himmel...
ich bin jetzt in Oberbayern - als Kaninchen!“

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14 Am nächsten Morgen

Denk an die Girlanden, die Du gemacht hast und wie mein Herr lächelte, als Du Dich eines Tages unbemerkt hinter ihn schlichst, als er dasaß und das Vieh weidete und Du eine Girlande aus duftenden Bakulblumen um seinen Nacken legtest! Und denk, ah, denk an Radhaji, jene Strahlende, deren Augen, so scheint es, alle Weisheit, alle Süße, alle Liebe der drei Welten enthalten. Diese Augen sind die Augen einer Gottheit, einer Mutter und einer Frau! Der Guru von Krishna... Krishna!
Horch! Was ist das? Oder hat das Fasten meine Sinne so gereinigt und verfeinert, daß meine Ohren etwas hören, das lautet wie...? Was? Eine Flöte?... Nein, ich träume! Keine irdische Flöte kann solch eine himmlische Musik hervorbringen! Horch! Es kommt von der anderen Seite der Jamuna... Kann eine Flöte so weit reichen?... Ah, mein Herz will vor Freude zerspringen!... Wahrhaftig, ich bin tot und in Indras Himmel und ein Meistermusiker, sogar unter den Gandharvas, spielt seine Flöte... Nein, sieh nur unsere Kuh. Sie hat ihren Kopf erhoben! Sie hört zu!
Ah! Und jene Hirsche haben das Grasen vergessen und auch sie wenden ihre Köpfe zu der Jamuna, dorthin, von wo die Musik kommt!... Oh, ich möchte gehen! Ich möchte dorthin gehen, wo diese Flöte spielt! Ich möchte den sehen, der so spielt!... Oh, ich könnte diese Fesseln auseinandersprengen... Oh weh! Es hat aufgehört und die Welt scheint als ob sie wieder schläft! Die Kuh hat sich umgedreht und die Hirsche wenden sich wieder ihrem Grasen zu. Die kleinen Kaninchen und Eichhörnchen und Vögel haben ihre Bewegungen und Beschäftigungen wieder aufgenommen; die Kletterpflanzen und Bäume sind zu ihrem Spiel mit den duftenden Luftzügen zurückgekehrt; die Wolken bewegen sich wieder über dem
strahlenden Himmel... Und doch scheint noch ein göttlicher Geist, der nur für diesen Moment von jener wunderbaren Musik ins Leben gerufen wurde, in der Welt umherzugehen.
Musik! Welch eine Kraft! Es scheint als ob Gott selbst seine Botschaft der Liebe durch Musik sendet! Nein, ist nicht Musik SEINE Stimme? So wie Blumen SEIN Lächeln sind und der weite Ozean die Weite SEINER Gedanken ist und der Himmel vor der Morgenröte ein Hauch SEINES Samadhis! Musik! Musik! Auch ich würde singen - über meine Sorgen singen, über meine - WARUM NICHT? Denk, Sharmila, denk! Laß diesen Gedanken nicht Dir entweichen! Dir wurde verboten zu SPRECHEN, aber nicht zu singen! Du magst nicht mit Deinem Herrn geredet haben, aber nichts kann ihn hindern Deinem Lied zuzuhören!
Stelle Dir diese Aufgabe. Morgen werden die Leute dieses Hausstandes den ganzen Tag zum Markt gehen. Du wärest auch gegangen... Aber mein Herr wird er auch gehen? Nein, etwas sagt mir, daß er Sharmila nicht hierlassen wird, um in der Einsamkeit den ganzen Tag zu hungern...

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