Google 1.6 HTML Module (2)

Weise Worte:

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Besser als in tausend Reden
Worte ohne Sinn verschwendet,
ist ein Wort voll tiefen Sinns,
das dem Hörer Frieden schenkt.

Ob ein Sänger 100 Lieder
sinnlos in die Lüfte sendet,
besser ist ein Wort der Wahrheit,
das dem Hörer Frieden spendet.

"

Buddha


Yogananda

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Liebes Zwerchfell:

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Meditieren
Zwei Mütter unterhalten sich über ihre erwachsenen Söhne.
Die eine sagt:
"Mein Sohn hat angefangen zu meditieren.
Ich weiss zwar nicht, was das ist.

Aber es ist auf jeden Fall besser
als wenn er rumsitz gar nichts tut."

"


01.3 Verstehen

Eva Linck Seelisberg:
Um das Herz einer Gopi besser verstehen zu können, hielten wir es für angebracht, eine kurze Erklärung über das Leben Krishnas und über die Liebe der Gopis vorwegzuschicken. Wir hoffen sehr, daß das Verstehen des äußeren Rahmens der Erzählung (das
Dorf Gokul mit seinen Gopis) ein Wegbereiter für die spirituelle Nachricht sein wird, die Raihana Tyabji uns vermitteln möchte, eine Nachricht des Bhakti Yogas, des Weges der sich hingebenden Liebe. Krishna lebte um das Jahr 3000 vor Christus, als einen Vollinkarnation Vishnus, des höchsten Gottes.
Er wurde als Sohn Vasudevas und Devakis, die die Schwester des Königs Kamsa war, geboren. Kamsa war der Tyrann des Landes, das personifizierte Schlechte. Ihm wurde geweissagt, daß das 8. Kind seiner Schwester sein Mörder würde. So hielt er seine
Schwester unter strenger Kontrolle und sperrte sie, als sie mit dem 8. Kind schwanger war, in das Gefängnis, um das Kind gleich nach der Geburt zu töten. In einer Nacht wurde Krishna, der Erretter der Welt, geboren.
Auf wunderbare Weise wurde er von Dienern in das Dorf Gokul gebracht, einer armen Familie übergeben und mit der neugeborenen Tochter dieser Familie ausgetauscht. Als Kamsa am Morgen kam um das Kind zu töten, fand er das Mädchen. Während er es hochnahm, entschlüpfte es seinen Händen, stieg zum Himmel empor und weissagte ihm, daß sein Mörder in Gokul lebt. Kamsa versuchte Krishna in Gokul zu finden, aber es gelang ihm nicht. So wuchs Krishna wohlbehalten in Gokul auf und tötete später tatsächlich Kamsa, um dem Bösen ein Ende zu bereiten. Krishnas Kindheit in Gokul war voller Wunder und voller Neckereien. Seine Spielgefährten waren die Kuhhirtinnen, bekannt als die Gopis.
Die Liebe der Gopis zu Krishna ist nicht zu vergleichen mit der weltlichen Liebe zwischen zwei Geschlechtern, sondern ist die unschuldige, reine, spielerische, sich hingebende Liebe zu Gott. Beeindruckt von seiner Herrlichkeit und seinen lieblichen Reizen, erkannten sie die Gottheit in ihm und begannen ihn zu verehren und zu lieben. Angezogen von dieser unschuldigen Liebe, erwählte sie Krishna zu seinen Spielgefährten und trieb seine Neckereien mit ihnen. Die Liebe zwischen Krishna und den Gopis stellt die ewige Liebe zwischen Gott und seinen menschlichen Anbetern dar.
Im heutigen Indien wird Krishna als ein großer Prophet gefeiert. Es gibt wohl keinen Inder, der nicht die Bhagavad Gita, das Lied des Herrn, den Dialog zwischen Krishna und Arjuna, kennt. Sie gehört zu den Meisterstücken religiöser Literatur. Krishnas Stellung im indischen religiösen Leben ist einzigartig, da seine Lehre eine Lehre der Liebe ist, im Vergleich zu Shivas Lehre, die den Aspekt des Asketentums hervorhebt. Krishnas große Liebe und Barmherzigkeit ist mit der Liebe Jesus zu vergleichen.

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