Google 1.6 HTML Module (2)

Weise Worte:

"

Einem gelang es,
er hob den Schleier der Göttin.

Aber was sah er?
- Wunder des Wunders -
sich selbst.

"

Novalis


Yogananda

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Mario Mantese

Ich wollte mich eben aufs Bett setzen, als mich völlig unerwartet eine titanische Kraft durchschlug! Wie vom Blitz getroffen, fiel ich in den Sessel zurück, ich hatte das Gefühl, keinen Kopf mehr zu haben.

Diese titanische Kraft hatte mich völlig überwältigt, ich befürchtete, dass jeden Moment mein Gehirn explodieren würde. Momente später durchglühte diese gewaltige Feuerkraft meinen ganzen Körper, innerlich brannte ich lichterloh.

Alle Grenzen und Begrenzungen wurden verbrannt, es gab kein Innen und kein Aussen mehr. Das Trugbild eines individuellen Lebens wurde in wenigen Augenblicklich endgültig vernichtet und gelöscht. Ich dachte ich würde wahnsinnig.

Durch eine fast übermenschliche Anstrengung gelang es mir, in diesem unkontrollierbaren, unerträglichen Feuer Ruhe zu bewahren. Jede Zelle meines Körpers brannte, ich brannte lichterloh im Feuer des heiligen Universums. Das Ewige war endgültig in das Zeitliche eingebrochen, eine überirdische, feurige Strahlung tilgte alles Sterbliche.

Dieser intensive Brand dauerte mehrere Stunden, und erstnachdem dieses intensive Feuer alle Zellen meines Körpers durchglüht hatte, besänftigte sich dieser schier unerträgliche Zustand allmählich.

In diesem goldenen Feuer war ein neues Gewand geschmiedet worden, das Gewand der Auferstehung.

Erschöpft legte ich mich hin und schlief ein. Aber es war kein eigentlicher Schlaf mehr. Der Körper schlief, und ich war hellwach. Seit diesem Tage schlafe ich nicht mehr, ich bin immer wach, einzig mein Körper ruht sich aus.

Als ich am Morgen im Bett die Augen öffnete, befand ich mich in einem ausserordentlichen Zustand. Mein Kopf war eine strahlende Sonne, mein Leib reines Licht, ich atmete im Universum.

Ich hatte das eigenartige Empfinden, dass jeder meinerAtemzüge das gesamte Universum bewegte, alles durchdringend und alles erlösend.

Seit diesem Tag erlebe ich meinen physischen Körper nicht mehr als etwas Dichtes und Festes, sondern als etwas Lichtes, Strahlendes und sehr Dynamisches, eins mit allem, Instrument der Totalität, Totalität selbst.

Drei Tage lang durfte mich niemand berühren, mein Körper war äusserst sensibel, sogar die leichten Kleider, die ich angezogen hatte, verursachten Schmerzen auf der Haut.

Ich hatte den grossen Spiegel durchschritten und war jetzt der ewigen Welt zugänglich, offen für die heiligen Lichtströme.

Sieben Tage später erwachte ich mitten in der Nacht, ich befand mich in einem visionären Zustand. Mein inneres Auge schaute nach vorne durch die Mauern der Zeit und nahm Bevorstehendes wahr. Ich sah meinen Körper im Krematoriumsofen brennen und schaute ruhig zu, wie er zu Asche verbrannte. Es war ein waches Schauen, ein waches Erleben, in dem nur ein einziger Gedanke aufstieg:

"Jetzt bin ich frei!"

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Viele Grüsse an das Zwerchfell:

"

Jesus sah die Menschenmenge hinter einer Frau herrennen, um sie zu steinigen.

"Was ist denn hier überhaupt los?" fragte er.

Steinigung
"Diese Frau wurde des Ehebruchs überführt und das Gesetz sagt,
dass sie gesteinigt werden soll!" erwiderte einer aus der Menge.

"Wartet!" rief Jesus, "derjenige, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!"

Plötzlich flog ein Stein vom Himmel und traf die Frau am Kopf.

"Also weisst Du, Vater", rief Jesus,
"ich versuche hier etwas zu erklären!!!"

"