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Weise Worte:

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Wenn die Kette aus törichten, wehleidigen Ängsten sich löst und mich freigibt und das Herz nicht mit dem Geist im Streite liegt, dann wird mein Leben Frieden haben.

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Johnston Manitu


Yogananda

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Meister Eckhart

Dies Etwas hat kein Vorher und kein Hernach; es wartet auf nichts,
denn es hat nichts zu gewinnen noch zu verlieren.
Darum ist es ihm auch benommen, in sich selbst zu wirken.
Mehr: es ist dies das Selbst, das sich wie Gottes Wesen einzig selbst geniesst.
Es ist frei von allen Namen, eins und einheitlich, ohne Weise oder Eigenheit.
Ich heisse es: ein Bürglein in der Seele.
Mit dem Teil ist die Seele Gott gleich.

Manche schreiben, wie unendlich das All, wie weit der Himmel sei.
Nun: das geringste Vermögen in meiner Seele ist weiter als der weite Himmel.
Mit dem Fünklein in meinem Seelengrund bin ich einer Stelle tausend Meilen
jenseits des Meeres genauso nah wie der Stelle, auf der ich hier stehe.

Da ist nicht Zeit noch Raum, kein Vor und Nach.
Alles ist gegenwärtig umschlossen in einem Jetzt,
in dem tausend Jahre so kurz wie ein Augenblick sind.
Worin liegt am meisten Seligkeit?
Etliche Meister haben gesagt: "In der Liebe".
Andere: "In der Erkenntnis und in der Liebe".
Ich aber sage: "Nicht in Erkenntnis noch Liebe".
Sondern es ist in der Seele ein Etwas, aus dem fliessen Erkenntnis und Liebe;
ein Etwas, das selbst weder erkennt noch liebt.
Wer dies Etwas wahrnimmt, der weiss, worin die Seligkeit liegt.

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Viele Grüsse an das Zwerchfell:

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Karriere
Bei einer interreligiösen Konferenz trifft ein jüdischer Rabbi
auf einen katholischen Priester und fragt diesen:

"Was sind Sie?" - "Kaplan", antwortet dieser.   

"Können Sie danach noch mehr werden?", fragt der Rabbi. 
"Ich könnte Pfarrer werden".   

"Und danach?"  - "Ich könnte theoretisch Bischof werden?"   

"Und könnten Sie danach noch mehr werden?"   
"Rein theoretisch könnte ich dann noch Kardinal werden."   

"Und danach?"  -  "Dann könnte ich sogar Papst werden."   

"Und könnten Sie danach noch etwas werden?"   
"Nein, denn dann müsste ich ja Gott werden."   

Darauf sagte der Rabbi spitzbübisch: 
"Warum nicht?  Einer von uns hat das geschafft."

"