Google 1.6 HTML Module (2)

Weise Worte:

"

Wenn ich nicht die Gegenwart Gottes in mir fühlen würde, müsste ich angesichts von so viel Leid und Kummer, die ich jeden Tag erblicke, vollkommen den Verstand verlieren und mich im Fluss Hooghli ertränken.

"

Mahatma Gandhi


Yogananda

Google2 HTML

Muktananda

Meine Meditation näherte sich nun ihrem Höhepunkt. Das letzte Ziel meines sadhana, meiner geistigen Bemühung, war nahe. Den Anweisungen meines Gurudev gehorchend, stand ich nun unmittelbar vor der letzten inneren Erfüllung. Dies ist die höchste Verwirklichung, der Gipfel dessen, was der Mensch erreichen kann. An diesem Punkt kommt das Gefährt, das sadhana des geistig Strebenden, an sein endgültiges Ziel.

Vielleicht sieht man nichts - aber alles wird erkannt. Das unbeirrbare Wissen, dass man den endgültigen, höchsten erreichbaren Zustand erlangt hat, stellt sich unmittelbar innerlich ein. Von nun an geschieht alles in heiterer Ruhe: Alles Tun und Lassen, jedwede Tätigkeit, Wachen und Schlafen. Glückselig wohnt der Erleuchtete im Ashram, sein Tun ist segensvoll, Segen ist seine Mahlzeit, und Segen strahlt er aus. "Die wogende See des irdischen Daseins habe ich nun überquert." Das ist seine Empfindung. In dieser Erkenntnis bleibt er gelassen bei jedweder Tätigkeit; sein Herz bleibt unberührt wie der Ozean, und sein Gemüt, nachdem alle Kümmernisse nun abgelöst sind, ist in Chiti, der bewussten göttlichen Energie, umgewandelt. "Was alle ersehnen, die innere Seele aller, das bin ich, das bin ich, wahrlich, das bin ich" - so singt und klingt es in ihm wider.

Wieder erblickte ich die Blaue Perle Satchidananda, deren Anblick das Erlebnis der Einheit ohne Dualität gewährt, Erfahrung ohne Zweifel, Freude ohne Trübung, Gleichmut ohne Unruhe.
Ihr lieben Schüler! Ich meditierte wie zuvor, da versetzte mir Gott plötzlich einen innerlichen Stoss.

Sofort leuchteten die Strahlen der roten Aura in allen meinen Nerven, in jedem meiner Blutkörperchen auf. Die weisse Flamme erschien zusammen mit dem schwarzen Licht; gleich darauf die geliebte Blaue Perle, diese Grundlage aller Erfahrungen. Meine Meditation vertiefte sich. Der Blick richtete sich nach oben. Während ich die Blaue Perle anstarrte, begann ihre bläuliche Helligkeit sich in allen Richtungen auszuweiten. Erde und Himmel wurden in diesen Schein einbezogen. Hier war nun keine Perle mehr; sie hatte sich in ein allumfassendes, strahlendes, unendliches Licht ausgeweitet.

 

Die Urheber der Schriften und die Seher der höchsten Wahrheit haben diese Erscheinung gekannt; sie nannten sie Chitis bewusstes Licht. Tatsächlich sah ich das gesamte Universum aus diesem sich ausweitenden Licht entstehen, wie eine Rauchwolke, die aus dem Feuer entsteht. Der Kosmos stellte sich in diesem bewussten Licht und das bewusste Licht in dem Kosmos wechselseitig dar, wie Fäden im Stoff und der Stoff in den Fäden. Wie das Saatkorn sich zum Baume ausweitet und Blätter, Blüten und Frucht hervorbringt, so wandelt sich auch Chiti, aus ihrem eigenen Wesen heraus, in Vögel und Tiere, Würmer und Insekten, Engel und Dämonen, Männer und Frauen. Oberall nahm ich das leuchtende, himmlische bewusste Licht wahr, wie es alle Richtungen, innen und aussen, oben und unten, ruhig und gleichmässig belebend durchpulste.

Meine Augen standen offen, doch war ich in Meditation. Wie der Fisch rundum von Wasser umgeben ist, in allen Richtungen und von allen Seiten, so war auch ich von diesem bewussten Licht völlig eingehüllt. In diesem Zustand schwand jedes Bewusstsein von einem Universum - ich sah nur reine Helligkeit um mich her. Wie der Sonnengott seine unendliche Vielfalt leuchtender Strahlen nach allen Seiten ausschickt, so breitete das blaue Licht seine schimmernden Strahlen überall um mich aus.

Ich war mir der Welt nicht länger bewusst. Und siehe - mitten in den sprühenden blauen Strahlen erscheint Gurudev, meine verehrter Nityananda, mir zugewandt und den rechten Arm in segnender Gebärde erhoben. Wie ich noch schaue, schmilzt Nityananda in die Gestalt Parashivas mit seinem Dreizack. Welch hinreissende Gestalt, einzig aus blauem Licht bestehend! Seine Hände, Füsse, Nägel, sein Kopf und seine Haarlocken sind aus blauem Licht. Während ich ihn beglückt anstarre, löst Parashiva sich auf und wird diesmal zu meiner eigenen Gestalt, der Gestalt Muktanandas, meinem eigenen Double, das ich schon früher wahrgenommen hatte.



Auch Muktananda stand da inmitten des bewussten blauen Lichts; sein Körper, sein Schal und seine Gebetskette - alles aus dem gleichen blauen Licht bestehend. Muktananda löste sich auf in Shiva, dann Shiva in Nityananda. Das blaue Licht war ganz unverändert geblieben. Welche Leuchtkraft! Was für Farben! Wieder sehe ich Nityananda in dem schimmernden Blau des Bewusstseins. Nun verschmilzt er damit. Wie Eis sich ins Wasser auflöst, Kampfer in die Luft verdunstet, so löst sich Nityananda in das alles durchstrahlende blaue Licht auf. Jetzt bleibt nur eine schimmernde Herrlichkeit ohne Namen noch Stand. Und nun ziehen sich alle die blauen Strahlen von allen Seiten in die Blaue Perle zusammen, winzig wie ein Senfkorn. Die Perle löst sich in die sahasrar auf, aus der sie hervorgegangen war. In diesem Augenblick war Muktananda allen Bewusstseins und allen Erinnerungsvermögens beraubt. Jede Unterscheidung zwischen "innerlich"und "äusserlich" war geschwunden. Er war seiner selbst nicht mehr bewusst.

Nur ein höchstes Geheimnis habe ich an dieser Stelle nicht enthüllt. Gurudev erlaubt es nicht, Gott wünscht es nicht, und die Schüler drängen mich nicht.



 
Für längere Zeit sass ich in Samadhi versunken. Wie sich nun das Betrachter-Bewusstsein wieder einstellt, taucht auch das blaue Licht auf, das Shankaracharya als das ewige Blau des Bewusstseins bezeichnet hat. Mein Gemüt konzentrierte sich darauf, und ich fühlte, wie ich in die Blaue Perle eintrat - die Grundlage von allem - mitten in der sahasrar. Wieder gewahrte ich das nach allen Seiten sich ausweitende Universum. Ich sah um mich her. Alle Menschen, Männer und Frauen, hoch und niedrig, jung und alt - jeder trug in sich die gleiche Blaue Perle, die ich in mir erblickt hatte. Es war völlig klar, dass es wirklich das innere Selbst ist, das jedermanns sahasrar innewohnt. Dann endete meine Meditation. Ich fühlte mich wie gewöhnlich, und auch mein Körpergefühl war zurückgekehrt, doch mit dem inneren Auge erblickte ich noch immer die Blaue Perle. Zwingend zog sie meine Aufmerksamkeit an sich. Daraus erwuchs mir vollkommener Friede, ein Gleichgestimmtsein mit dem All.

Auch in diesen Tagen meditiere ich täglich; doch weiss ich mit Sicherheit, dass für mich nichts Neues mehr zu erblicken ist. Die Gewissheit, dass ich das Höchste erreicht hatte, war spontan während der Meditation in mir aufgestiegen. Auch hat sich das äusserst feine, stille, alles durchdringende bewusste blaue Licht, welches den drei Visionen in der Blauen Perle gefolgt war, weder verändert, noch ist es entschwunden, und es durchflutet das äussere Universum nach wie vor. Selbst mit geschlossenen Augen erblicke ich seinen Schimmer, sanfter als das Sanfte, zarter als das Zarte, feiner als das Feine. Offne ich die Augen, so sehe ich um mich her blaue Strahlen.

Asiamarkt-Wing Werbebanner Thema Curry

Wer ist online?

Aktuell sind 8 Gäste und keine Mitglieder online

Muktananda bei Amazon-Partner

Login

Phoca - Google AdSense Easy

Viele Grüsse an das Zwerchfell:

"

Der Papst in Amerika
Der Papst ist in Amerika und fährt mit seinem Chauffeur
auf der Autobahn durch einsame Gegenden.

"Mein Sohn", sagt er zum Chauffeur,
"ich bin der Papst und man lässt mich nichts mehr machen.
Einmal in meinem Leben möchte ich noch selbst autofahren.
Wechseln wir Platz!"

Gesagt, getan, der Papst fährt – aber leider zu schnell,
ein Polizeiauto fährt vor und stoppt ihn. Der Polizist sieht
den ertappten Verkehrssünder, wird blass und ruft seinen Chef an:

"Was soll ich tun?" – "Strafen natürlich", lautet die barsche Antwort.
"Aber nein, das geht nicht, es ist eine hohe Persönlichkeit . . . !"
Der Chef stutzt: "Wer soll es denn sein?
Strafen – es wird schon nicht der Gouverneur sein . . .".

Der Polizist: "Der Gouverneur? Viel höher!" Darauf wieder der Chef:
"Lächerlich, das wäre ja der Präsident der Vereinigten Staaten . . ."
"Nein", unterbricht ihn der Beamte, "viel höher!"

"Machen Sie keine dummen Witze und sagen Sie mir endlich: Wer ist es?"
Darauf der Polizist: "Ich weiss es auch nicht,
aber der Papst ist sein Chauffeur!"

"