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Weise Worte:

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Ich fühle, dass mein Innerstes immer ewig und allein der heiligen Liebe gewidmet bleibt, die nach und nach das Fremde durch den Geist der Reinheit, der sie selbst ist, ausstösst.

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Goethe


Yogananda

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Unbekannt

Wir fassen das Selbst üblicher Weise als dies Alter, diese Haarfarbe, diese Hobbies ... auf ... nach meiner Erfahrung ist das Selbst erheblich grösser als das. Es ist unermesslich weit, gewaltig ... auf einer physischen Ebene. Es ist aber nicht nur beschränkt auf diese körperliche Umgebung.

Es ist die “Ich-bin-Heit”. Es ist mein Sein. Da gibt es eben noch einen Kanal unterhalb, der allem vollständig zugrundeliegt. Das ist meine eigentliche Essenz, und es ist nicht dort zu Ende, wo ich aufhöre ... mit “ich” meine ich diese 5,2-Fuss grosse Person, die sich hierhin und dorthin bewegt.

Ich schaue und sehe diese wunderschöne göttliche Intelligenz ... man könnte sagen am Himmel, in einem Baum, tatsächlich aber ausgedrückt in diesen Dingen ... und diese sind mein Selbst.

Ich erfahre mich selbst als ohne Grenze oder Inhalt ... jenseits des Universums... alles durchdringend, und ich bin absolut fasziniert, absolut erfreut bei jeder Bewegung, die mein Körper macht. Mit jedem, was meine Augen sehen, meine Ohren hören, meine Nase riecht. Da ist eine Freude in dem Sinne, dass ich fähig bin, das zu durchdringen. Mein Bewusstsein, meine Intelligenz durchdringt alles, was ich sehe, fühle und denke.

Wenn ich sage “ich”, das ist das Selbst. Da ist eine Qualität im Selbst, die so durchdringend ist, dass ich ganz sicher bin, dass das “ich” dasselbe “ich” ist wie das “ich” eines jeden anderen. Nicht in Begriffen, was direkt danach folgt, ich bin gross, ich bin klein, ich bin fett, ich bin dies, ich bin jenes, sondern der “ich”-Teil. Der “Ich-bin” - Teil ist dasselbe “Ich bin” für Dich und mich.

 

Verfasser leider nicht bekannt


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Viele Grüsse an das Zwerchfell:

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Nasrudin
Jeden Tag ging Nasrudin mit seinem Esel über die Grenze,
die Lastkörbe hoch mit Stroh beladen.
Da er zugab, ein Schmuggler zu sein,
durchsuchten ihn die Grenzwachen immer wieder.
Sie machten Leibesvisitationen, siebten das Stroh durch, tauchten es in Wasser
und verbrannten es sogar von Zeit zu Zeit.

Nasrudin wurde unterdessen sichtlich wohlhabender.

Schliesslich setzte er sich zur Ruhe und zog in ein anderes Land.
Dort traf ihn Jahre später einer der Zollbeamten.
'Jetzt könnt Ihr es mir ja verraten, Nasrudin', sagte er.
'Was habt Ihr damals bloss geschmuggelt,
als wir Euch nie etwas nachweisen konnten?'
'Esel', sagte Nasrudin.

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