Spärenlicht
Ein Weg zum Licht empor
Bericht aus der geistigen Welt von einer Seele, die diesen Weg ging.
Von Ludwig
Medial empfangen von Frau Senta Lange.
Wenn ich meinen Weg zurück schreite bis zu jenem Tage, da ich hier in der geistigen Welt empfangen wurde, so sehe ich diesen stets erhellt durch zwei Wesen. Das eine Wesen war mein geistiger Führer, das andere mein Schutzengel. Stets holte sich mein Schutzengel von diesem, meinem geistigen Führer, Rat und Hilfe.
Wenn es in meinem Erdenleben Klippen zu überwinden gab, oder wenn meine einzelnen festgelegten Schicksalsstationen zu durchstehen waren, so war es die Zwiesprache dieser beiden, die mir Halt und Stütze gab, die meine seelische Kraft stärkte. So konnte ich meinen Lebensweg stets sicher gehen, so habe ich das immer innerlich empfunden. Mein geistiger Führer hatte ja genaue Kenntnis über den Plan meines Erdenlebens. Hier habe ich die beiden dann begrüßt und als ich sie sah, wusste ich sofort, dass sie mich nicht zum ersten Mal begrüßten, denn sie haben viele meiner Erdenleben, meiner verschiedenen Lebensläufe, bereits gemeinsam mit mir durchlebt. Sie werden mit mir den Weg gehen und weiterschreiten.
Mein Name ist WINFRIED.
Auch auf Erden hieß ich einst so. Lange Zeit habe ich in Schottland gelebt. Ich war verheiratet und hatte einen Sohn. Damals schon habe ich, von der geistigen Welt inspiriert, viele Bücher geschrieben. Daher war es für mich ein leichtes, als ich in unsere wahre Heimat zurückkehrte, mich wiederum schnell einzuleben. Dieses medial übermittelte Buch soll der Menschheit, soll dem Leser all das berichten, was mir erlaubt ist von dem, was ich hier von Anbeginn meines Übertrittes an erlebte und schaute.
Möge alle aus diesem, was ich bringen durfte, sich Kraft, Erholung und Stärke holen.
Hier ist der Weg jetzt hell und breit, denn meine Seele brauchte keine lange Zeit mehr, weil ihre Entwicklung schon soweit vorangeschritten war, dass sie, eben schnell erwachend, mit diesen beiden Freunden steigen durfte.
In einem Haus in der Nähe des Tempels wohne ich nun und beide Freunde kommen oft zu mir. Dann wandern wir durch die einzelnen Sphären, mit deren Beschreibung wir nun beginnen wollen:
Spiralförmig winden sie sich empor, so dass sie teils neben-, über und untereinander zu liegen scheinen. Stets aber fließt eine Sphäre in die andere hinein. Es gibt 7 gerade Sphären, die wiederum 7 Bezirke und 7 Stufen haben.
Die 1. zu dieser göttlichen Leiter empor führenden Sphäre, die der Erde am nächsten ist, ist die sogenannte Sphäre des Nebel- oder Dämmerlandes:
Dichter Nebel scheint sie ganz und gar einzuhüllen. Sie ist in ein dunkel lila Licht gehüllt, dass sich allmählich bis zur letzthöchsten Stufe dieser Sphäre in ein helles Lila verwandelt. Man erblickt hier Schluchten, Berge, Täler, Abhänge und Wiesen. Alles ist überstrahlt von diesem lila Schein. Kleine Brücken verbinden jeweils die helleren Bezirke oder Stufen, an denen Wächter stehen, die nur die Seelen, deren Seelenkleid heller ist, herüberlassen. Die Seelen oder Wesen, die sich hier bewegen sind in ein mattes Grau gekleidet. Sie wandern hin und her, ja, ich möchte sagen, ein wenig ruhelos oder sie schlafen. Aber dennoch sind es bereits Wesen, die in ihrem Aussehen nicht erschreckend wirken. Eigentlich sind sie alle noch ein wenig benommen, denn dieser lila Schein, der über allem liegt, ermüdet sie. Aber das soll ja auch noch so sein, weil ihre Seelen dieses noch brauchen, um erst allmählich zu erwachen, bis sie höhersteigen und sich mehr öffnen können.
In dieser Sphäre, in der die wachen Wesen noch so ruhelos umherwandern, nähern sich ihnen viele Missionsgeister, sowie Boten des Himmels, um zu versuchen, sie aus ihrem schläfrigen Zustand zu heben und zu erwecken. Liebevoll sprechen sie sie an, führen sie an hellere Orte, bis sie beginnen ihren Worten zu lauschen. Ja, bis sie sogar sehnsüchtig darauf warten, dass so ein liebevoller Bote sich ihrer wiederum annimmt. Das aber, was sie da erleben, besprechen sie miteinander. So gibt es Landschaften mit Heimen, in denen Seelen aufgenommen werden, die aus Irrenanstalten, Pflegeheimen oder Sanatorien der Erde heimgeholt wurden. Hier werden sie bis zu ihrem Erwachen liebevoll gepflegt. Dann gibt es Orte, wo Kinderheime stehen, in denen Kinderseelen sind, die nur kurze Zeit ( 1- 6 Jahre) auf Erden verweilen durften Es sind Seelen, die dieses und jenes noch zu überwinden haben, die kurze Dämmergeburten auf Erden noch durchmachen, blind, taub oder als Missgeburt. Sie werden oft in kurzen Intervallen wieder und wieder geboren, da karmisch bedingt. Teils, damit die Eltern daran reifen, teils, damit sie sich an das Wiedergeborenwerden gewöhnen, sofern sie noch sehr aus den Tiefen stammen, also, damit auch ihre Seelen mehr erwachen. Dann gibt es eine Ebene für die Tierwelt. Höher entwickelte Leittiere leben hier, bei den noch erdgebundenen wilden Tieren, um sie zu führen, ihnen zu helfen, sich höher zu wandeln. In den Tälern gibt es einige Orte der Ruhe, wo die Missionsgeister die Seelen belehren, die aus ihrem Schlaf erwacht sind. Von den Bergen, die diese Sphäre begrenzen, erblickt man bereits das lila helle Licht, das sich in ein dunkles Grün der nächsten Sphäre vermischt.
Nun ist es aber so, dass die Seelen dieser ersten Sphäre, wenn sie sich nicht gerade hier schon an die sie aufklärenden Wesenheiten anschließen, leicht die Möglichkeit haben, wieder herab zur Erde zu steigen, weil sie eben noch nicht eingereiht sind. Darin aber liegt gerade für diese Seelen eine große Gefahr, weil sie dann mit den noch auf Erden umherirrenden Seelen wieder fester an die Erde gebunden werden und diese sie leichter wieder herunterziehen. Es ist gerade so, als wenn ein auf Erden lebender Mensch aus seinem Heimatland weit weg zieht und die Möglichkeit hat, wieder zurückzukehren. Er wird sich nach seiner eigentlichen Heimat zurücksehnen. So gibt es für solche Seelen oft sehr schnelle Wiedergeburten, denn diese Seelen sollen dadurch heranreifen, dass sie dann die 1. Stufe, mehr so wie in einem Traum durchgehen. Dann können sie ihre eigentliche Höherentwicklung in der nächsten höheren Sphäre vollziehen. Dennoch bedarf es oft längerer Zeit, bestimmter Festtage und besonderer Gnade, ehe ganze Scharen von solchen erwachten Seelen zur 1. Stufe der 2. Sphäre hinübergeführt werden dürfen.
Anmerkung zur 1. Sphäre.
In einer Großstadt lebte ein Mädchen, das bis zum 21. Lebensjahr so recht und schlecht, wie ihr zu sagen pflegt, seinen Lebensweg ging. Die Eltern hatten bis dahin wenig Kummer mit ihrer Tochter. Im christlichen Glauben erzogen, im harmonischen Familienkreis aufwachsend, bemühte sie sich ein ordentliches Leben zu führen. Dann lernte dieses junge Mädchen eines Tages einen jungen Mann kennen, der geistig weit, weit unter ihr stand und in seinem ganzen moralischen Verhalten einen gar so anderen Weg ging.Dennoch ging sie mit ihm, obgleich ihre Seele dadurch auch mit herabgezogen wurde. So kam über die Eltern, die dem allen machtlos zusehen mußten, sehr viel Leid. Alle Warnungen und Bitten wurden von ihr abgelehnt. Sie geriet immer mehr in Abhängigkeit von diesem Menschen und denen, deren Gesellschaft er suchte.
Als dieser Mann dann starb, war sie wohl frei von ihm, war aber bereits tief gesunken und hatte sich zudem noch eine schwere Krankheit geholt, so dass sie sich nicht mehr aus eigener Kraft aus diesem allen herausarbeiten konnte. Von allen verlassen, denn auch die Eltern waren inzwischen heimgeholt worden, mußte dieses Menschenkind noch viel Schmerz und Leid ertragen. Die Eltern jedoch, die gedanklich ihr Kind nie verlassen hatten, versuchten nun, es aus der geistigen Welt heraus zu stützen und Hilfe und Gnade für ihre Tochter zu erbitten. Sie hatten längst schauen dürfen, dass ihre Tochter diesen Weg hatte gehen müssen, um dadurch ein Karma zu begleichen. Die kranke Tochter spürte oft die Nähe der Eltern. Ihre Seele erwachte. Sie sah es nun ein, dass sie dennoch einen besseren Weg hätte gehen müssen. Auch sah sie ein, dass sie die ihr auferlegten Prüfungen nicht bestanden und ihren Eltern viel Leid bereitet hatte.
Sie bereute sehr und war dankbar, dass sie durch das Bitten und Flehen ihrer Eltern doch noch ins Licht kam.
So und ähnlicher Art sind eben Lebensschicksale, die dann die 1. Sphäre betreten. Vieler Schulungen und Aufklärungen, vieler Reue und vieler Mühe des Einlebens bedarf es, ehe diese Seelen ruhiger und reifer werden.
Auch diese Seele wanderte ruhelos hin und her, bis ein himmlischer Bote sie zu den Eltern führte und sie ihre Eltern um Verzeihung gebeten hatte. Dann wurde sie in ein Heim auf dem Berge eines Bezirkes der 1. Sphäre geführt. Dort wird sie bleiben, bis sie reif ist, um in die 2. Sphäre hinüber zu wechseln.
(Die Anmerkungen für die 1. bis 3. Sphäre sind Lebensbilder, welche sich jedoch stets in ihrer Art verschieden und individuell ausrichten.)
Die 2. Sphäre - das sogenannte
Zwischen-Läuterungsland oder das Land des Erwachens
Erstrahlt vom dunkelsten bis zum zartesten Grün. Zwischen Bergen und Tälern voller saftigen Wiesen erblickt man Tempel, die wie kleine Hallen aussehen, sowie Heime, die größere Räume enthalten, wo die Seelen in Empfang genommen werden.
Wenn zu den hohen Erdenfesten größere Scharen hierher herüber dürfen über die dafür bestimmten Brücken, werden sie hier meist von ihren vorher heimgegangenen Freunden, Verwandten und Bekannten freudig begrüßt. Dabei gibt es ein großes Verwundern, Staunen und Glücklichsein. Es ist, so kann man wohl sagen, oft ein ergreifendes Bild dessen, was sich da abspielt.
Auf den herrlichen Wiesen und Hügeln, voller bunter Blumen und an dem smaragdgrünem Wasser, das alles durchfließt, tauschen sie alle ihre bisherigen Erfahrungen aus. Hier erfrischen sich die neu angekommenen Seelen und ruhen sich aus.
In großen Heimen, wo sie nun wohnen dürfen, werden sie dann über dieses und jenes belehrt. Oft werden sie zu den kleinen offenen Tempel oder Hallen geführt, die alle mit herrlichen Blumen geschmückt sind. Hier kehren Wesenheiten aus den höheren Sphären ein, um diesen Seelen aus dem Leben in dieser ihrer Sphäre oder Ebene zu berichten. Ab und zu dürfen sie auch wieder Besuch von ihren Lieben erhalten.
Seelen, die als Menschen sehr tierlieb waren, finden hier ihre einstigen Lieblinge wieder. Ja, diese oder jene Seele darf sogar eines der Tiere weiter betreuen.
Es dauert jedoch wiederum eine gewisse Zeit, bis zu einer jeden Seele, die neu herüberkam, zwei Boten des Himmels kommen, um sie höherzuführen, bis sie dann in der letzten Stufe oder Ebene
dieser Sphäre, also in jener lichtgrünen, von diesen zwei Boten zu jener großen Halle geführt werden, wo sie vor die so genannten Richterengel kommen.
Hier wird nun jede Seele einzeln aufgerufen und es wird jeder Seele nochmals ihr Lebensbild gezeigt, das wie ein riesiges Gemälde oder ein Film oder ein Tonbandablauf vor ihr erscheint bzw. ausgebreitet wird. Zu ihrer Seite stellen sich die Fürbittengel auf, die immer wieder darum bitten, dass dieses oder jenes gestrichen werde. Alles Bitten und Flehen ihrer Angehörigen, alle Gebete die für sie aufsteigen, legen die Missionsgeister den Richterengeln vor.
Die Seelen erkennen oft nun bereits ihre Fehler schon ganz genau und bereuen sehr. In dem innigen Wunsch sich zu bessern, bitten sie alles gutmachen zu dürfen.
Nachdem alles abgewogen ist, sagen dann die Richterengel welcher Platz nun der Seele gebührt, welche Aufgabe sie zu verrichten hat und wo sie für diesen und jenen Fehler noch der Läuterung bedarf, um weiter zu steigen.
Die Seelen aber, die nun in die nächste - die 3. Sphäre - steigen dürfen, werden zu jenen Brücken, an den Wächtern vorbei, zu ihrem Platz in der ersten Stufe der neuen Sphäre geführt.
Anmerkung zur 2. Sphäre
Auf Erden lebte eine Mutter, die mit großer Liebe ihre Familie umsorgte. Sie scheute keine Mühe, ihren Lieben das Leben leicht zu machen. Keine Arbeit dafür war ihr zu viel.
Wohl betete sie ab und zu zu Gott und bat um Kraft und Hilfe. Aber bei all der irdischen Arbeit vergaß sie ganz, ihren Lieben mehr von den göttlichen Lehren zuteil werden zu lassen. Ihr Leben war ein ständiges sich aufopfern für ihre Lieben, denn als sie heimgerufen wurde, da erkannten sie plötzlich, was ihre Mutter doch alles für sie geopfert und getan hatte.Durch den Schmerz über diesen Verlust begannen nun alle, mehr über die göttlich-geistigen Dinge nachzudenken. In ihnen erwachte der Seelenfunke, so dass auch sie versuchten den rechten Weg aus
Liebe und Dankbarkeit in Erinnerung an ihre heimgegangene Mutter zu gehen. So kamen sie dadurch innerlich dem Göttlichen mehr und mehr näher.
Die Mutterseele wurde von ihrem Schutzengel sogleich über die Nebelsphäre hinweg zur zweiten Sphäre getragen. Hier begrüßte sie ihren Mann und ihre bereits heimgegangenen Kinder und andere Lieben.
Dann zeigte man ihr ihr Lebensbild. Nun sah sie ein, dass sie in erster Linie mehr das Göttliche hätte pflegen sollen. Es wäre ihr dann weit mehr Kraft gegeben worden, um all die irdische, körperliche
Schwere leichter zu ertragen und zu bewältigen, dann wären ihr mehr himmlische Boten zur Seite gestellt worden.
Sie bereute es tief. Nachdem ihr dieses und jenes noch genauer erklärt wurde, kam sie in ein schönes Haus, in dem sie nun mit vielen anderen Seelen zur Ehre GOTTES singen, beten und lobpreisen darf. Auch wurde ihr eine Arbeit im Kinderparadies übertragen und die Pflege vieler Blumen.
Bald war sie ganz hier eingereiht und erfüllt nun dankbar und freudig die ihr gegebenen Aufgaben, bis sie nach weiterer Schulung auch noch weitersteigen darf.
Die 3. Sphäre nennt sich das
Klarland oder das Land der blauen Inseln.
Vom dunkelsten bis zum hellsten Himmelsblau erstrahlt dieses Land. Überall ist es durchzogen von leuchtend blauem Wasser, so dass es viele kleine und viele größere Inseln hier gibt, die jeweils über Brücken oder mit kleinen Booten zu erreichen sind. Alle diese Inseln aber sind in herrliche kleine Gärten aufgeteilt. Je weiter die Seele hier steigen kann, desto schöner ist die betreffende Insel, auf der dann diese Seele leben darf.Den Anweisungen der Richterengel gemäß kommt die neu hier angekommene Seele entweder in ein Gemeinschaftshaus mit vielen größeren und kleineren Zimmern oder in eines der vielen kleinen Häuschen, in denen immer nur zwei bis drei Seelen zusammen wohnen.
Die Gärten sind meist so angelegt, dass in ihrer Mitts ein Tempel steht. Da treffen sich die einzelnen Gruppen und erhalten ihre weiteren Belehrungen . Auch die gemeinsamen Arbeiten werden ihnen zugewiesen.
Alle Arbeiten werden gruppenweise und abwechselnd ausgeführt. Wenn der himmlische Bote diese oder jene Gruppe besonders lobt, sind alle sehr darüber erfreut, denn jeder wünscht dem anderen stets nur Gutes.
Alle geben sich Mühe, alles so gut und so schön durchzuführen, damit sie auch bald höher geführt werden.
In dieser Sphäre herrscht bereits eine solche gegenseitige Achtung, die diesen Seelen dazu verhilft, dass sie untereinander stets geschwisterliche Liebe und Wohlwollen empfinden.
Darum herrscht auch große Freude bei allen, wenn größere Gruppen hinüber zur nächsten Sphäre geleitet werden.
Anmerkung zur 3. Sphäre.
Auf Erden lebte ein Mann, der in einem großen Werk schaffte. Er hatte viele Leute unter sich und war sehr, sehr beliebt. Überall half er wo er nur konnte. Er versuchte immer dazu beizutragen, dass derjenige, der tüchtig war, auch den gebührenden Lohn empfing.
Seine Familie versorgte er besonders gut und war in allem ein redlicher Mensch. Immer bat er GOTT um Hilfe und dankte IHM für alle Seine Güte.
Als er heimgerufen wurde, kam er, nachdem er kurz vor jenen Richterengel geführt war, in die 3. Sphäre. Hier lebt er nun in einem Haus, in dem er eine Gruppe nach Anleitung der himmlischen Boten führen darf.
Je nach Veranlagungen teilt er diese Seelen zu diesen und jenen Arbeiten ein, die nötig sind, um den großen Garten, der um dieses Haus liegt, zu pflegen und zu betreuen. Auch hier ist wiederum ein Vorbild geschwisterlicher Liebe, so dass er gewisslich seinen Weg bald höherbeschreiten darf.
Die 4. Sphäre - oder das
Sommerland
Hinter Bergen und Hügeln breiten sich weite, weite Ährenfelder und unübersehbare blühende Ebenen aus, durch die sich immer wieder Bäche mit klaren Wasser schlängeln.
Diese ganze Sphäre ist in einem rosaroten Licht, vom dunkelsten bis zum zartesten Rosa eingetaucht. Obwohl unzählige Wälder sich zwischen den einzelnen Ebenen ausbreiten, überstrahlt dieses Leuchten alles mit einer wohligen Wärme.
Hier gibt es unzählige größere und kleinere Städte und von jeder Sicht aus meint man, einen noch schöneren Anblick zu haben. Sehr verschieden sind die Bauarten. Vom kleinsten Häuschen bis zur herrlichen Villa, von kleinen Hütten bis zu großartigen stattlichen Gebäuden ist hier alles in einer unendlichen Vielfalt zu finden.
Wer hier leben darf ist dazu bestimmt, diese herrlichen Gärten, Anlagen, Felder und Wälder zu pflegen und zu betreuen. Auch viele bunte Vögel und allerlei andere Tiere leben hier in Harmonie mit den hier wohnenden Seelen.
Oft darf eine Seele sich auch künstlerisch betätigen und neue Anlagen herrichten, ausbauen und ausschmücken.Hier, wie auch in den nächsten höheren Sphären, gibt es unzählige Bereiche, sei es die Musik, die Dichtkunst, die Malerei oder die Ausbildung in geistigem Wissen durch Lesen oder Vorträge. In dieser Sphäre leben Seelen, die sich entweder aus den unteren Sphären soweit emporgearbeitet haben oder solche Seelen, die nach einem kurzen Lebenslauf, nach ihrer Läuterung soweit gereinigt sind, dass sie hierher dürfen.
So verschieden wie die Art der Behausungen hier sind, so verschieden sind auch die Seelen, die hier wohnen, wenngleich sie auch alle schöne, ihrer Höhe entsprechende lichte und helle Gewänder tragen.
Die Seelen, die bereits in jenen herrlichen Villen leben dürfen, haben jeweils bunte Borten und Goldgürtel an sich. Sie sind bereits soweit gereift, dass sie den anderen Seelen bei der Ausführung ihrer Aufgaben hier helfen dürfen.
Jede Seele weiss und hat erkannt, dass eine jede den Lohn erhält, den sie tatsächlich verdient. An den einzelnen Lichtfarben der Gewänder erkennt man, ob man einem höheren Geist begegnet oder einer Seele seinesgleichen.
Man freut sich hier immer mit den anderen, weil hier die wahre Liebe und Zuneigung zu- und füreinander fest in jeder Seele verankert ist.
Zu den hohen Festtagen dürfen alle Seelen dieser Sphäre hinab in die unteren Sphären steigen, um mitzuhelfen, die Festtage gebührend vorzubereiten und den dort wohnenden Seelen vieles aus ihrer Sphäre zu berichten. Anderseits werden dann auch viele Seelen von ihnen in die fünfte Sphäre herübergeholt.
Die 5. Sphäre - es ist die
Liebessphäre
Diese ist von einem purpurroten Licht durchleuchtet. Hier schaut man auf herrlich angelegte Plätze und viele große Tempel. In einem weiten Tal erblickt man den gewaltigen, unendlichen großen Liebestempel, der wie ein Amphitheater angelegt ist. Das rote Licht strahl mit einer solchen Wärme darüber, dass nichts Kaltes, Hartes oder Liebloses noch eine Daseinsberechtigung haben kann.
Alle Seelen, die hierherkommen und hier sitzen, sollen sich volltrinken von dieser wunderbaren Liebeskraft, diesem Liebesstrahl, der von dem Liebestempel ausgeht.
Und wenn die hohen Himmelsboten herzutreten, wird der Lichtstrahl so kräftig, dass es scheint, als ob überall pupurrote Rubinen aufleuchten. Diese Aufleuchten wird von dem hellen Lichtschein der Himmelsboten durchbrochen.
Es wird zur Ehre GOTTES musiziert. Dann beginnt die Arbeit derer, die sich mit den Plänen der einzelnen Schicksale der Erdenkinder und deren Seelen aus den Tiefen befassen - mit deren Lebensweise, Stärkung und Reifung.
Der Lebensplan jeder Seele wird hier ausgebreitet und gestaltet. Die Seelen, die es in dieser Sphäre bis zur Vollkommenheit bringen, brauchen nicht mehr zur Erde. Sie dürfen mithelfen, die Lebenspläne derer, die wiedergeboren werden, den dafür bestimmten Schutzengeln zu übermitteln, damit diese zur Ausführung gelangen.
Zur Erholung versammelt man sich zu Festen, die in herrlichen Ebenen und Wiesen von den Elfen, Feen, Gnomen, Erdgeistern und Elementargeistern vorbereitet werden. Auch die Kleinen aus dem Kinderreich werden hierhergeführt, um alle mit ihren lieblichen Reigen und Tänzen zu erfreuen. Alle, die dabei sein dürfen, sind erfüllt von unendlicher Freude und unendlichem Dank.
Viele der hier wohnenden Seelen können sich jedoch freiwillig als Vorbilder für die Erdengeschwister neu inkarnieren lassen. Sie sind es, die diese Opfer aus ganz großer Liebe bringen, damit auf der Erde die Liebe schneller heimisch werde und die Reifung im Menschenkleide besser vollzogeen werde.
Andere dieser Seelen werden hier im geistigen auch den sogenannten Liebeschören zugeteilt, um überall zu versuchen, die wahre göttliche Liebe aufblühen zu lassen und hinzubringen.
Wenn eine Seele hier ihren höchsten Reifezustand erreicht hat, ihn sich erarbeitet hat, dann darf sie hinüberwechseln in die sechste Sphäre.
Die 6. Sphäre ist die
Friedenssphäre
Sie erstrahlt in einem goldgelben Licht und ist von einem silberglänzenden Flußband umgeben. Über diesen Fluß, der sehr breit ist, kommt der Fährmann dann mit seinem Schiff, um an einer der großen Brücken anzulegen. Viele, viele hohe Boten bringt er mit, die zum Tempel eilen, um jeweils nach der Feier die ausgesuchten Seelen der 5. Sphäre, die in helle, lichte Gewänder gehüllt sind und mit Blumen geschmückt wurden, mitzunehmen.
Die Zurückgebliebenen winken ihnen traurig nach, aber hoffnungsfroh, weil sie ja wissen, dass auch sie einmal dorthin mit hinüber dürfen, wenn ihre Zeit dafür reif ist. So geht die Fahrt dort hinüber, bis sich vor aller Augen ein herrlich goldgelber Strand ausbreitet. An einem Steg, der tief ins Wasser ragt, legt der Fährmann an.
Scharen von hellleuchtend gekleideter Wesen mit Palmwedeln, darunter auch viele einstige Lieben, kommen ihnen jubelnd zum Empfang entgegen. Die Sonne erstrahlt in ihrer goldenen Pracht. Die Seelen aber sind vor Freude weit geöffnet. Ein hoher Engel tritt zu ihnen und spricht die Worte: “Seid gegrüßt und empfangen an diesem Ort”. Nun sollt ihr den Weg zu euren einstigen, vor dem Abfall inne gehabten Plätzen empor schreiten.
Mit bunten Bändern sind diese Seelen alle geschmückt. Mit leichten Sandalen an den Füßen schreiten sie nun im feierlichen Zug am Strand empor zu jenen Dünen, hinter denen sich ein dichter Wald ausbreitet. In diesem Wald gelangen sie zu einer Lichtung, wo sie einen burgähnlichen Tempel aus Marmor erblicken, der von goldenem Licht umstrahlt ist.
Sobald sie die offenen Hallenräume des Tempels betreten, erklingen wundervolle Glockentöne und eine gedämpfte Musik empfängt sie. Die Pracht aber, die sie im inneren des Tempels erblicken, lässt sie alle verstummen. Dann schreitet ein hoher Himmelsfürst - umgeben von seinen Engeln - herein. Alle Seelen neigen demütig und ergriffen ihr Haupt. Dieser hohe Fürst ruft nun die Neuangekommenen einzeln bei ihren Erdennamen auf und segnet sie. Nun aber erfahren sie ihre einstigen himmlischen Namen, sowie ihre innegehabte Stellung vor ihrem so traurigen Abfall.
Danach loben, preisen und danken alle dem Höchsten. Dann schreitet unser geliebter JESUS CHRISTUS, begleitet von unzähligen Engeln aller himmlischen Chöre, herein und spricht den Segen. Er führt sie alle zu einem großen Raum im Tempel, in dem eine lange Tafel steht. Hier erhalten sie die geistige Speise, denn fortan werden diese Seelen nur noch geistig gespeist werden.
Alles Irdische liegt weit hinter ihnen. Nun weiss jede Seele auch wieder, zu welchem der vielen Chöre sie gehört. Es sind die Chöre der Liebe, der Hoffnung, der Treue, des Glaubens, der Güte, der Barmherzigkeit, der Gnade, des Trostes und des Friedens. Ein solches Fest wird eine lange Zeit gefeiert.
Im letzten Bezirk dieser 6. Sphäre befinden sich bereits die Wohnungen der Engel und der bis zu dieser Höhe aufgestiegenen Menschenseelen.
Alle aber sind miteinander daran tätig, die Aufgaben und Aufträge der Cherubinen und Seraphinen aus der 7. Sphäre gemeinsam und getreulich auszuführen und zu lösen. Immer wieder finden sich alle in einem Tempel dafür zur Beratung und zum Lob und Dank zusammen.
Ein Ring von Toren umgibt diesen letzten Bezirk der 6. Sphäre, denn dahinter beginnt die 7. Sphäre.
Die 7. Sphäre ist die
CHRISTUSSPHÄRE
Hier strahlt alles in einem blendend weißem Licht. Zu dieser Sphäre haben nur die Auserwählten Zutritt. Hier leben die hohen Engel, Fürsten, Cherubine und Seraphine, deren Ausstrahlung so stark ist, dass, wenn sie aus dieser ihrer Sphäre herabsteigen, sie sich abschirmen müssen, denn schon die in der 6. Sphäre lebenden Geistwesen vermögen ihre volle Lichtgestalt nicht zu ertragen. Je tiefer sie hinabsteigen, um so mehr ist ihre Abschirrmung notwendig. Ein physisches Menschenauge würde sofort erblinden, wenn es diese erhabene göttliche Glanzstrahlung unabgeschirmt treffen würde.
Wenn sie auch abgeschirmt sind, erstrahlen sie dennoch in einem so lichten Weiß, das durchströmt ist von einer gewaltigen Liebeskraft.Alle haben sie ein so unendlich harmonisches, so liebliches und dennoch so würdevolles Aussehen, dass, wenn sie sich den einzelnen Wesenheiten der tieferen Sphären nähern oder den Menschenkindern sich zu erkennen geben und sich ihnen offenbaren, alle voll tiefer Ehrfurcht ergriffen werden und staunend zu ihnen aufschauen.
Sie sind es auch, die zu verschiedenen Zeiten in die Tempel einkehren, um die Segnungen des himmlischen VATERS und Seine Belehrungen auszuteilen. Und sie sind es auch, die mit unserem geliebten JESUS CHRISTUS gemeinsam die Pläne für die verschiedenen Welten, für alle Planeten, Gestirne und auch für die Erde ausarbeiten, um alle die vielen Aufgaben für das ganze Universum zu schaffen, auszuteilen und zu überprüfen.
Zu großen Festen steigen sie in Scharen herab. An ihren herrlichen Gewändern mit ihren verschiedenen leuchtenden Farben erkennt man, zu welchen Chören sie gehören. Wir, die wir diese Sphäre noch lange nicht erreicht haben, durften dieses von ihnen erfahren. Die Zwiesprache mit den hohen Geistwesen lassen uns diese Bilder erkennen.
Im siebenten Bezirk dieser 7. Sphäre, also in der höchsten Höhe, liegt die Stätte, von der aus unser geliebter JESUS CHRISTUS regiert. Von hier aus hat ER die Vollmacht für alles, was ER vom himmlischen VATER empfängt.
Wenn sich eines dieser Tore, die bereits geöffnet werden durften, auftut, dann erstrahlt die ganze CHRISTUSKRAFT durch alle Sphären. Sie strahlt nicht nur bis auf unsere Erde herab, sondern auch die
noch unter unserer Erde stehenden Planeten werden davon erfaßt. Dieser gewaltige Lichtstrahl ist es auch, der dann die göttliche Gnade bringt, um diesen und jenen Schub Seelen zu einem höheren Planeten, in eine höhere Sphäre oder sogar aus den untersten Tiefen zum ersten Erdenleben steigen zu lassen.
Wenn nämlich ein großer gewaltiger Schub sich erstmals auf Erden inkarnieren darf, sind die Auswirkungen sehr, sehr groß. Ihr werdet von diesen Auswirkungen stark erfasst, weil dadurch eine gewaltige Umwandlung im Gange ist. Je mehr Geistiges aus den Höhen voll zu eurer Erde einfließt, um so mehr darf es auch aus der Tiefe strömen, damit sich auch das alles leere. Auch hierin waltet das geistige Gesetz in unwiderruflicher Ordnung.
In dieser 7. Sphäre sind also 7 Tore und davon sind bereits drei geöffnet. Das vierte, das sich jetzt zu öffnen beginnt, ist das Tor, das das geistige voll zur Erde einfließen lassen soll. Hieraus erkennt ihr, wie die Entwicklung unendliche Zeiten braucht, bis sich wiederum ein Tor öffnen darf. Und ehe die sieben Tore nicht alle voll geöffnet sind, wird auch eure Erde immer noch nicht ganz gelöst sein.
So will ich euch nun beschreiben, was wir über das 1. Tor und den anderen Toren erfahren durften:
1. Tor - das Tor des Glaubens
Wenn man durch dieses Tor schaut, erblickt man lauter kleine Altäre. Unzählige Kerzen sind entzündet. Sie stammen von den Gebeten, Bitten und Glaubenswerken der Seelen aller Erdenkinder, die hier aufleuchten.
Hinter diesen Altären, von denen es jeweils sieben größere, sieben kleinere und sieben noch kleinere gibt, stehen nun die verschiedenen Engel.
Ein jeder von ihnen hat einen Erdteil oder ein Land zu bewachen. Je nach Größe und Erhabenheit des Engels stehen diesem einer oder mehrere Glaubenschöre zur Verfügung.
Wenn nun in einem Lande auf Erden ganz besonders glaubensstarke Menschen leben, so vermag dieser Engel dann auch viele seiner Boten dorthin zu senden.Alle diese Wesenheiten strahlen ein wunderbar blaues Licht aus, das die Seelen, denen es aufleuchten darf, so erfüllt, dass sie auf Erden dann die Kraft besitzen, für unzählige Menschen Glaubensführer zu sein.
Menschheitsführer, Religionsführer und Missionare schöpfen hier immer wieder die Kraft für ihre Erdenaufgabe. Alles, was es an wahrer, reiner und dogmenfreier Glaubenskraft gibt, mündet letztlich in jenen großen Bereich des erhabenen Cherubins des Glaubens, der in ein so starkes blaues Licht gehüllt ist, das alles andere an Blaukraft übertrifft.
An bestimmten Zeiten, wenn dieses Tor geöffnet sein darf, oft sind es die Feste des Glaubens die auf eurer Erde gefeiert werden, dringt dieses blaue Licht, diese Glaubenskraft, dann besonders stark bis zu
eurem Erdenplaneten herab. Viele Engel sind dann bereit, Becher voller Kraft zu allen Seelen herab zubringen, die dessen für würdig befunden werden.
In dieses Tor des Glaubens dürfen nur solche hinein, die den Chören des Glaubens angehören. Allen anderen wird je nach bestandener Prüfung oder Gnade durch die Boten der 6. - 5. und 4. Sphäre diese Glaubenskraft zugeleitet.
2. Tor - das Tor der Liebesstrahlen
So schreiten wir nun zum 2. Tor und schauen hinein:Wiederum erblicken wir lauter Altäre. Diese haben in ihrer Mitte große Schalen, die aus Marmor sind. Aus jeder dieser Schalen entspringt im herrlichen Farbenspiel ein hoher Wasserstrahl. Rings um jeden Altar, der frei im Raume steht, schreiten hohe Engel. Sie schöpfen aus den großen Schalen von diesem Wasser, um es in Krüge, Becher oder andere Gefäße zu füllen, die ihnen die himmlischen Boten reichen. Weiter und weiter werden diese gereicht und immer wieder aufs Neue. Jedoch werden diese gewaltigen Marmorschalen nie leer. Immer wieder sprudelt neues Wasser wie aus einem nie versiegenden Quell
empor und schlägt hinab in die großen Schalen der Liebeskraft, denn ihr Wasser stammt aus dem Kraftquell der allumfassenden göttlichen Liebe.
Der mittlere Altar enthält jene große Schale, in der all das, was aus liebevollem Herzen von überall zum Göttlichen gesammelt wird. Die anderen Schalen sammeln alle Liebestaten, Liebesgedanken und Liebeswünsche für den nächsten. Je reiner und inniger diese Liebe emporströmt und je tiefer und aufopferungsvoller sie geschenkt wird, um so kräftiger, schöner und farbenreicher ist dann auch wiederum der Wasserstrahl der emporsteigt, um aufs neue diese Schalen zu füllen, um dann wieder jenen gebracht zu werden, die diese segnende Liebeskraft erhalten dürfen.
Ihr habt auf Erden Ähnliches in euren Fontänen und Wasserspielen sicherlich schon einmal geschaut. Aber diese hier müßt ihr euch noch weit schöner und herrlicher vorstellen. Der Raum erscheint wie ein
Wunderwerk dem, der da hineinschauen darf. Dies ist auch die Stätte, von deren Altären wir euch Erdenkindern zu bestimmten Zeiten den Kelch reichen dürfen.
Und wenn ihr meint, dass für alle Seelen diese Liebeskraft nicht ausreiche, so sage ich euch: Die kleinste dieser Schalen, so ihr sie auf Erden aufstellen wolltet, würde gewißlich euer ganzes Land (Deutschland)
bedecken. Hier sind eben die Größen alle von so gewaltigem Ausmaß, dass ihr sie euch gar nicht vorstellen könnt.
Diejenigen, die durch dieses weit geöffnete Tor hinein dürfen, brauchen oft eine lange Zeit, bis sie wieder mit ihren gefüllten Gefäßen herauskommen. Daher stehen sie vor den Festtagen in langen Reihen, um dieses Liebeswasser zu holen, um es weiter zu reichen zu jenem Tag, da diese Liebe bis zu eurer Erde und in die tiefsten Tiefen gelangt.
3. Tor - das Tor der Hoffnung
Schon von Ferne strahlt uns aus diesem Tor bereits ein grüner Schimmer entgegen, der sich erquickend über alles ausbreitet. Man muß sich erst allmählich an dieses Licht gewöhnen, um die Altäre darin zu erblicken, denn unendlich viele Pflanzen und Bäume schmücken sie. Es ist, als blühten große Gärten auf jedem einzelnen Altar.
In der Mitte steht ein Altar, auf dem sich Myrte hoch emporreckt. Sie steht voller Blüte da und es sieht so aus, als wenn lauter kleine weiße Sterne leuchten.
Alle Hoffnungen derer die emporsteigen sowie derer, die hier zu verhelfen, werden hier gesammelt, um wieder neue Hoffnungskraft in die Seelen hinab zubringen.
Auch hier kommen und gehen Boten des Himmels hin und her, die die Becher füllen, um sie den dafür Bedürftigen zu reichen, denn diese Hoffnungskraft soll überall den Wunsch in allen Seelen erwecken, die Höhen schneller zu erklimmen.
Auch wir schreiten erfüllt mit dieser Hoffnungskraft weiter dem 4. Tore zu.
4. Tor - das Tor der Barmherzigkeit
Dieses Tor ist, wie wir sehen, noch nicht ganz geöffnet. Es bedarf noch geraumer Zeit, bis auch die letzten Altäre darin in der für sie bestimmten Weise geschmückt sind, um sich auch ganz geöffnet dem Blick des Beschauers zu zeigen.
Dennoch erblicken wir einige Altäre voller Blumen und Kerzen, die überstrahlt sind von orangefarbenem Licht und eine unendliche Kraft ausstrahlen.Diese Kraftstrahlen werden von den göttlichen Strahlen und von denen, die die Menschen durch ihre Hilfsbereitschaft, durch ihr Verzeihen und durch ihr Bitten für alle Seelen emporsenden, gespeist. Wenn sie über die Erde ausgeschüttet werden, sollen sie die Seelen öffnen, damit die Menschheit lerne, für- und miteinander zu leben.
Wenn dieses Tor einmal voll geöffnet werden darf, wird das geistige Licht die Erde erleuchtet haben.
So schreiten wir weiter, vorbei an den noch geschlossenen Toren.
Die geschlossenen Tore
5. Tor - das Tor der Gnade
6. Tor - das Tor des Friedens
7. Tor - das Tor der allumfassenden Weisheit
Wie in einem Spiegelbild sollen hier alle Altäre noch einmal aufleuchten.
Diese noch nicht geöffneten Tore, so wurde uns gesagt, bedeuten die noch kommenden Epochen.
Ehe sie sich alle noch nicht geöffnet haben, wird die Erde ihre volle Vergeistigung auch nicht erreicht haben.
Und darum muss sich unser Blick nun wiederum hinabrichten zu dem, was ich über die Sphärenschatten berichten darf.
Es gibt viele Menschen, die sich überhaupt keine Vorstellung machen können, wie es im “Jenseits” aussieht.
Dass das sogenannte “Diesseits” nur eine stärkere, engere Kristallisation der Energien darstellt, kann schon ein Physiker heute darstellen, der z. B. heute bereits die gedachten Gedanken eines Menschen mit einer geeigneten Vorrichtung auf dem Fernseh-Bildschirm sichtbar machen kann.
Anmerkung des Verfassers:
Dieser Bericht beantwortet meines Erachtens sehr viele offene Fragen.
Gerade was die Frage betrifft: Muß die Seele wieder inkarnieren?
Durch das Erreichen der 5. Sphäre wird die Seele von der Verpflichtung wieder zu inkarnieren entbunden.
In den UN, Ausgabe Nr. 3 Mai/Juni 2008 ist unter dem Titel “Das Rad des Lebens”, eine interessante Parallele zu o. gen. Artikel zu finden.
Hierzu ein kurzer Auszug:Nach den Bildern deines Lebens-Filmes, wirst du erkennen, dass Niemand dir Unrecht tat. Und wenn du bewusst Opfer auf dich genommen hast, dann erhälst du sie auch vergütet.