Google 1.6 HTML Module (2)

Weise Worte:

"

Was ist Wissen,
das nicht von der Liebe ausgeht?

Was ist Erfahrung,
die sie nicht gibt?

Was ist Bedürfnis,
das nicht nach ihr strebt?

Was ist Handeln,
das nicht sie übt?

Wenn Du die Hand ausstreckst
und hast den Willen nicht
die Liebe zu erreichen,
was hast Du da?

"

Bettina von Arnim


Yogananda

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01.1 Das Herz einer Gopi: Vorwort

Um das Herz einer Gopi besser verstehen zu
können, hielten wir es für angebracht, eine kurze
Erklärung über das Leben Krishnas und über die Liebe
der Gopis vorwegzuschicken. Wir hoffen sehr, daß das
Verstehen des äußeren Rahmens der Erzählung (das
Dorf Gokul mit seinen Gopis) ein Wegbereiter für die
spirituelle Nachricht sein wird, die Raihana Tyabji uns
vermitteln möchte, eine Nachricht des Bhakti Yogas,
des Weges der sich hingebenden Liebe.
Krishna lebte um das Jahr 3000 vor Christus, als
einen Vollinkarnation Vishnus, des höchsten Gottes.
Er wurde als Sohn Vasudevas und Devakis, die die
Schwester des Königs Kamsa war, geboren. Kamsa
war der Tyrann des Landes, das personifizierte
Schlechte. Ihm wurde geweissagt, daß das 8. Kind
seiner Schwester sein Mörder würde. So hielt er seine
Schwester unter strenger Kontrolle und sperrte sie, als
sie mit dem 8. Kind schwanger war, in das Gefängnis,
um das Kind gleich nach der Geburt zu töten. In einer
Nacht wurde Krishna, der Erretter der Welt, geboren.
Auf wunderbare Weise wurde er von Dienern in das
Dorf Gokul gebracht, einer armen Familie übergeben
und mit der neugeborenen Tochter dieser Familie
ausgetauscht. Als Kamsa am Morgen kam um das
Kind zu töten, fand er das Mädchen. Während er es
hochnahm, entschlüpfte es seinen Händen, stieg zum
Himmel empor und weissagte ihm, daß sein Mörder in
Gokul lebt. Kamsa versuchte Krishna in Gokul zu
finden, aber es gelang ihm nicht. So wuchs Krishna
wohlbehalten in Gokul auf und tötete später
tatsächlich Kamsa, um dem Bösen ein Ende zu
bereiten. Krishnas Kindheit in Gokul war voller Wunder
und voller Neckereien. Seine Spielgefährten waren
die Kuhhirtinnen, bekannt als die Gopis.
Die Liebe der Gopis zu Krishna ist nicht zu
vergleichen mit der weltlichen Liebe zwischen zwei
Geschlechtern, sondern ist die unschuldige, reine,
spielerische, sich hingebende Liebe zu Gott.
Beeindruckt von seiner Herrlichkeit und seinen
lieblichen Reizen, erkannten sie die Gottheit in ihm
und begannen ihn zu verehren und zu lieben.
Angezogen von dieser unschuldigen Liebe, erwählte
sie Krishna zu seinen Spielgefährten und trieb seine
Neckereien mit ihnen. Die Liebe zwischen Krishna
und den Gopis stellt die ewige Liebe zwischen Gott
und seinen menschlichen Anbetern dar.
Im heutigen Indien wird Krishna als ein großer
Prophet gefeiert. Es gibt wohl keinen Inder, der nicht
die Bhagavad Gita, das Lied des Herrn, den Dialog
zwischen Krishna und Arjuna, kennt. Sie gehört zu
den Meisterstücken religiöser Literatur. Krishnas
Stellung im indischen religiösen Leben ist einzigartig,
da seine Lehre eine Lehre der Liebe ist, im Vergleich
zu Shivas Lehre, die den Aspekt des Asketentums
hervorhebt. Krishnas große Liebe und Barmherzigkeit
ist mit der Liebe Jesus’ zu vergleichen.
Raihana Tyabji war die Tochter eines bekannten
Richters in Baroda, der ein strenger Anhänger
Mahatma Gandhis war und auch sie lebte ihr Leben
nach Gandhis Idealen. Sie war eine sehr einfache,
heilige Frau, von deren Leben wir nicht viel wissen.
Im Mai 1975 gab sie ihr Leben auf.
Das Herz einer Gopi wurde 1924 geschrieben, 1936
zum ersten Mal gedruckt und geriet im Laufe der Jahre
ein bißchen in Vergessenheit. Erst im letzten Jahr
wurde es wiederentdeckt und wir freuen uns, es jetzt
auch in deutscher Übersetzung anbieten zu können.
Für unser westliches Denken mag die Vorstellung
einer spielerischen Gottheit und des unschuldigen
Verliebtseins in diese Gottheit ein bißchen fremd
erscheinen. Und doch, wenn wir uns einfach den
Gedanken dieses Buches öffnen, so werden wir vieles
verstehen, die Liebe zu Krishna wird in unser Herz
einfließen und wir werden auch in unserem eigenem
Inneren die Gopi entdecken.
Eva Linck Seelisberg, 2. 9. 76

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Viele Grüsse an das Zwerchfell:

"

Jesus sah die Menschenmenge hinter einer Frau herrennen, um sie zu steinigen.

"Was ist denn hier überhaupt los?" fragte er.

Steinigung
"Diese Frau wurde des Ehebruchs überführt und das Gesetz sagt,
dass sie gesteinigt werden soll!" erwiderte einer aus der Menge.

"Wartet!" rief Jesus, "derjenige, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!"

Plötzlich flog ein Stein vom Himmel und traf die Frau am Kopf.

"Also weisst Du, Vater", rief Jesus,
"ich versuche hier etwas zu erklären!!!"

"