Google 1.6 HTML Module (2)

Weise Worte:

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Ich bin nicht nur bereit zu erfahren was auch immer kommt, ich will es. Ich will nicht meine Augen verbinden oder meine Ohren verstopfen. Denn das wäre eine Art tote Stille. Irgendwie ist es so, dass nicht nur ich zu Hause bin, sondern auch diese Gefühle, die aus der Vergangenheit zu kommen scheinen, kommen heim. Und sie kommen nach Hause, indem sie gefühlt werden...
... ich sehe Erleuchtung überall,
und dennoch weiss ich nicht, was es ist.

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Pyar Troll


Yogananda

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09 Drei Tage später

Er wurde gesehen! Er wurde gesehen! Wir saßen heute auf einem kleinen Hügel, nachdem unsere Arbeit des Tages verrichtet war und flochten Girlanden, lachten, sprachen, einige sangen und einige tanzten, um die Belastung ihrer Herzen zu erleichtern. Aber Eine war da, die blieb still und sprach weder, noch bewegte sie sich und starrte in die grüne Ferne Brindabans mit einem seltsamen Glanz in ihren Augen und einem geheimnisvollen Lächeln auf ihren Lippen. Plötzlich schien es, als ob die Gopis alle Freude an ihrem Spiel verloren. Sie warfen sich alle auf den Boden, seufzten und eine sagte: »Spielen! Es ist keine Freude in einem Spiel ohne Kanha.«
Da wandte jene Ruhige ihre Augen langsam auf uns, und sprach langsam und überlegen und ihre Worte ließen die Gopis erzittern und erbeben und erfüllten sogar die Wälder mit Freude. Denn sie sagte: »Ich habe Ihn gesehen.« Da erschallte die Luft von einem Geschrei eifriger Stimmen. - »Ihn gesehen! Wo, oh wo? Oh du Gesegnete! Oh du Geliebte der Götter! Wo, wo hast du Ihn gesehen? Wann? Sag, sag, sprich schnell! Wie sah Er aus? Hatte Er Seine Flöte dabei? Sagte Er irgendetwas? Aber bist Du sicher?« Oh, solch ein Brabbeln und Stimmengewirr! Die Luft schien mit Schwärmen von wütenden Bienen angefüllt zu sein...
Zum Schluß, als der Lärm von atemlosen Fragen weniger wurde, sagte sie, jene Gesegnete, Freudenvolle: »Ja, ich sah Ihn auf meinem Weg nach Hause, als ich das Brot und die Milch zu meinem Herrn brachte. Er lehnte an einem Ashwattha Vraksha Baum und starrte hoch in seine Zweige, tief in Gedanken versunken. Und die Murli sank vergessen in seiner blumenhaften Hand und die Pfauenfeder in seiner »Mugut« bewegte sich nicht. Er war so in Anspruch genommen, daß noch nicht einmal das Klimpern meiner Fußringe Ihn erwecken konnte. Ich stand still und starrte Ihn lange an und Seine blaue Ausstrahlung erfüllte mein Wesen bis ich hinfiel, betäubt von Akasha. Ich weiß nicht wie oder wann ich zu Hause ankam. Und heute gehe ich herum wie im Traum. Sein Anblick hat diese durstigen Augen
gekühlt und ich sehe auf ewig nach Innen, nichts als Ihn sehend.«
Und dann war eine Stille, und als ich mich umsah, oh, da waren alle Augen bis zum Rand voll und alle Gesichter naß von den Tränen. Zum Schluß, von dem Wunsch zu wissen erdrückt, fragte ich, mein Herz springend und mein Puls bebend von der neuen, süßen Freude: »Wie alt ist dieser Krishna?«
» Zehn Jahr alt«, antwortete eine Gopi.
»Aber« - als sie mein Erstaunen sah - »Er ist nicht ein gewöhnlicher Sterblicher, der von Gesetzen der Zeit und des Raumes begrenzt ist. Zehn Jahre alt, ja, aber in Seiner Weisheit, in Stärke und Schönheit, in Figur und Kraft ist Er ein wirklicher Gott!« Ich war eine Weile still, dann fragte ich wieder: »Ist er sehr bekannt dieser Krishna?« »Wie sollen wir das wissen?« sagte meine Kameradin unbekümmert. »Aber Ihr kennt Ihn«, sagte ich. »Wir? Ja, aber wir lieben Ihn!«
So! Ich war still, über dieses nachdenkend. Dann können also nicht alle Krishna kennen, nur die, die Ihn lieben. Oh weh, dann werde ich Ihn nie kennenlernen! Denn wie kann ich Krishna lieben, ich, die ich meinen Herrn liebe? Ist nicht mein Herr der Meister meines Herzens und meiner Seele? Ist er nicht mein Schild, meine Zuflucht, die Sicht meines Auges, sogar das Schlagen meines Herzens? Er, er allein ist der Tempel, der Schrein, das Gottesbild. Nein Krishna, ich kann Dich nicht lieben, da ich nichts als meinen Herrn liebe und immer lieben werde. Und oh weh! Dann werde ich Dich nicht kennenlernen? - Aber wie ist das mit diesen Gopis? - Auch sie lieben ihre Herren und dienen ihnen recht gewillt - und doch lieben sie Krishna? - Gibt es denn zwei Arten der Liebe? - Ah, Guruji, wärest Du
hier um diese Zweifel zu lösen! Wahrhaftig, jetzt bin ich verwirrt!
Und dieser Krishna, dieser Wunderbare, Göttliche, ist nur zehn Jahre alt! Ein Kind - und doch - oh, es ist wie ein Traum! Du hattest Recht, Guruji, als Du sagtest: »Von allen unglaublichen Dingen ist die Wahrheit das Unglaublichste.

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Viele Grüsse an das Zwerchfell:

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105
Ein gläubiger Jude, der das Alter von 105 Jahren erreicht hatte,
kam plötzlich nicht mehr in die Synagoge.
In Angst, dem alten Mann wäre etwas zugestossen, ging der Rabbi sofort zu ihm.
Er fand ihn bei bester Gesundheit, also fragte der Rabbi ihn:
"Warum kommst Du nach so vielen Jahren plötzlich nicht mehr in die Synagoge?"

Der alte Mann sah sich vorsichtig um und flüsterte dann dem Rabbi ins Ohr:
"Wisst ihr, als ich 90 wurde, erwartete ich,
dass Gott mich demnächst zu sich holen würde.

Aber dann wurde ich 95, dann 100, jetzt sogar 105.
Also dachte ich mir, dass Gott sehr beschäftigt sei
und mich vergessen haben muss.
Jetzt will ich Ihn nicht wieder daran… erinnern."

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